Ungleichheit im Klimawandel: Warum Protest nicht überall entsteht

Shownotes

Warum trifft der Klimawandel ausgerechnet jene besonders hart, die am wenigsten zu ihm beigetragen haben? In dieser Folge spricht Prof. Gabriele Spilker darüber, wie Klimawandel und Ungleichheit untrennbar miteinander verbunden sind. Sie erklärt, warum sich globale, soziale und zeitliche Ungleichheiten gegenseitig verstärken und weshalb Umweltkatastrophen nicht automatisch zu Protest oder politischem Handeln führen. Dabei zeigt sie, welche Rolle Bildung, Ressourcen, politische Teilhabe und Fragen der Verantwortung spielen – und warum eine wirksame Klimapolitik immer auch eine Frage der Gerechtigkeit ist.

Die Expertin

Gabriele Spilker ist Inhaberin der Clusterprofessur „International Politics – Global Inequality“ an der Universität Konstanz und Co-Sprecherin des Exzellenzclusters The Politics of Inequality. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in internationaler Politik, im besonderen der internationalen politischen Ökonomie, den Auswirkungen des Klimawandels auf Migration und Konflikte sowie Ungleichheiten in der Wahrnehmung von Globalisierungsprozessen.

Der Cluster

Der Exzellenzcluster The Politics of Inequality an der Universität Konstanz untersucht die politischen Ursachen und Folgen von Ungleichheit, in Deutschland ebenso wie weltweit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Ungleichheit wahrgenommen wird, wie daraus politische Mobilisierung entsteht und wie politische Entscheidungen wiederum Ungleichheit beeinflussen. Der Cluster arbeitet interdisziplinär und verbindet unter anderem Politikwissenschaft, Soziologie, Ökonomie und Linguistik. Seit Mai 2025 ist zudem bekannt, dass der Cluster für eine weitere Förderphase von sieben Jahren unterstützt wird.

Der eigene Podcast des Clusters ist hier zu finden.

Der Podcast

70 Exzellenzcluster, 1 Podcast. Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert wird. Die Reise geht quer durch die Republik, genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: Von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und taucht ein in die spannende Welt der Spitzenforschung! Wenn Euch der Podcast gefallen hat, abonniert „Exzellent erklärt“ bei dem Podcast-Anbieter Eurer Wahl.

Ihr habt noch Fragen? Hinterlasst uns einen Kommentar oder schreibt uns an info@exzellent-erklaert.de.

Transkript anzeigen

00:00:01: Exzellent erklärt.

00:00:03: Spitzenforschung für alle.

00:00:08: Südafrika ist das ungleichste Land dieser Welt, also von einem Ungleichheitsperspektive ist es extrem spannend.

00:00:12: Die könnte ich einfach sagen, ich koche jetzt heute nicht wohingegen.

00:00:16: Ich sage okay, ich fahre vielleicht nicht mit dem Auto zum Familienausflug oder ich fliege dieses Jahr vielleicht einmal weniger nach Mallorca.

00:00:26: Ärgert ihr euch auch oft über Ungerechtigkeiten?

00:00:30: Mir jedenfalls fallen im Alltag oft Dinge auf die ich ungerecht finde Oder Dinge, bei denen Menschen nicht gleich behandelt werden oder nicht die gleichen Chancen haben.

00:00:38: Das Cluster Politics of Inequality in Konstanz hat sich ganz diesem Thema verschrieben.

00:00:44: Wir hatten hier schon eine Episode mit dem Cluster im Mai-Mai-Zwanzig vierundzwanzig ging es um das Ungleichheitsbarometer und die Wahrnehmung von Ungleichheit.

00:00:53: Dieses Mal habe ich mit Gabriele Spielke gesprochen.

00:00:56: Sie ist Politikwissenschaftlerin und Co-Sprecherin am Cluster, beschäftigt sich mit der Ungleichheitsforschung, was den Klimawandel angeht.

00:01:04: Da gibt es viele Faktoren, die es zu beachten gilt.

00:01:08: Als erste Dimension steckt da schon mal drin ... vor allem den Klimawandel verursacht haben.

00:01:15: Das sind vor allen Dingen die heutigen Industrieländer, aber diejenigen, die gar nicht so viel von den Konsequenzen bislang abbekommen.

00:01:22: Diejenigen, wie viele von den Consequenzen abbekommen, sind vor all denen die Länder im globalen Süden, die wiederum so gut wie gar nichts zu diesen Problemen beigetragen haben.

00:01:29: also sprich wir haben eine extreme geografische Ungleichheit im Sinn von Verursacher und demjenigen der es leidtragender ist in dieser Sache.

00:01:40: Das ist der regionale Aspekt, aber es gibt auch den Aspekt der Zeit.

00:01:45: Welche Generationen haben den Klimawandel verursacht?

00:01:48: Und welche Generationen müssen ihn sozusagen ausbaden?

00:01:51: Diese Tatsache, dass unsere Großeltern wir, meine Eltern und deine Eltern gerade noch sehr viel das Problem verursachten.

00:02:01: Die super Auslöffeln müssen vor allen Dingen die jungen und zukünftigen Generationen.

00:02:05: Wir haben eine sehr starke temporale Ungleichheit

00:02:08: Regional, temporal und der dritte Faktor ist die Ungleichheit innerhalb von Gesellschaften.

00:02:14: Also sowohl in Industriestaaten aber noch extremer in Staaten des globalen Südens sind die ärmeren Schichten häufig stärker betroffen vom Klimawandel.

00:02:24: Der Klimawandelauswirkungen ist die Hitze und wenn wir uns da überlegen wer kann sich besser vor Hitze schützen dann sind es häufig Menschen die in größeren Häusern sitzen vielleicht sogar eine Klimaanlage leisten können.

00:02:36: Wenn wir uns anschauen, wie Städte aussehen dann sind beispielsweise in Städten in den reicheren Vierteln häufig mehr Bäume die schützen auch vor Hitze.

00:02:44: wohin gegen Menschen die wenig Einkommen haben häufig in Teilen leben von Städtern wo einfach wenige tags und bäume sind?

00:02:53: extreme Ungleichheit, was so diese Konsequenzen angeht.

00:02:56: Und das ist noch viel extremer natürlich in Staaten des globalen Süden, als wir diese Extremwetterereignisse haben.

00:03:01: und wo dann Menschen die sowieso schon wahrscheinlich wenig oder gerade genug zum Leben haben, dann hoffe ich aber noch stärker beeinträchtigt sind wenn da eine Dürre

00:03:09: kommt.".

00:03:10: Und auch politisch kann es leicht zur Ungleichkeit kommen.

00:03:13: denken wir zb an die CO-Zweisteuer.

00:03:16: Also dadurch dass beispielsweise ärmere Haushalte mehr von ihrem relativ gesehen, von ihrem Einkommen für Energie ausgeben müssen.

00:03:25: Einfach weil sie auch wie alle anderen ihre Wohnungen heizen und kochen müssen aber weniger Flexibilität haben wie sie ihr Einkommen einsetzen können.

00:03:32: wenn das teurer wird wird halt ein größerer Teil ihres Einkommens geht weg für diese Energie, ohne dass die das einfach substituieren können.

00:03:39: Also sprich, die könnte ich einfach sagen, ich koche jetzt heute nicht wohingegen.

00:03:42: Ich sage okay, ich fahre vielleicht nicht mit dem Auto zum Familienausflug oder ich fliege dieses Jahr vielleicht einmal weniger nach Mallorca und es ist für Haushalte mit weniger Einkommen deutlich weniger möglich.

00:03:52: und deswegen muss man aufpassen, dass man diese Art von Instrumente nicht rekresiv implementiert so dass eben diese Schichten stärker beeinträchtigt sind.

00:04:01: und das macht für mich diesen Klimawandel von der Ungleichheitsperspektive Total spannend.

00:04:07: Ich habe mir gerade als so die verschiedenen Faktoren aufgezählt, dass gedacht es ist eigentlich nicht nur Ungleichheit Es ist einfach Ungerechtigkeit auch wenn das dann sehr wertend ist.

00:04:16: Absolut ich als Wissenschaftlerin schaue mir erstes mal an Wo sind diese Ungleichheiten?

00:04:21: Wie materialisieren sie sich?

00:04:23: was haben die denn wiederum für Auswirkungen.

00:04:25: beispielsweise führt es dazu dass Menschen dadurch mehr protestieren weil sie es einfach ungerecht finden Diese Ungleichkeit aber gleichzeitig.

00:04:33: wenn ich jetzt Einfach mal einen Schritt zurück gehe und meinen Hut als Wissenschaftlerin absetze, dann ist es absolut ungerecht.

00:04:41: Völlig!

00:04:43: Bei eurem Cluster denke ich mir jedes Mal kann man Ungleichheit wirklich objektiv messen?

00:04:49: Es sind nicht eher nur wahrgenommen.

00:04:52: Total!

00:04:53: Da rennste bei uns auf ne Türe ein.

00:04:54: Es kommt sehr stark darauf an wie die Menschen Ungleichkeit wahrnehmen Und häufig, total spannend nehmen sie die Ungleichheit natürlich überhaupt nicht so wahr wie sie objektiv geschieht.

00:05:08: Die Leute nehmen ja nicht einfach eine Ungleichkeit wahr weil sie passiert sondern häufig nehmen diese auch wahr weil es mobilisiert wird und da gibt's natürlich eine Rolle für politische Akteure diese Ungleichheiten irgendwie zu fremen.

00:05:21: Und das ist was, wenn wir jetzt mal nicht unbedingt in den globalen Süden gehen sondern es gerade zu uns unsere Politik hier anschauen.

00:05:27: und da ist der Klimawandel natürlich auch ein total spannendes Thema weil viele vor allen Dingen parteien an dem sehr rechten Spektrum dieses Thema des Klimawandels sehr stark mobilisieren, aber auf eine Art die natürlich nicht hilfreich ist für irgendwelche sinnvolle Klimapolitik.

00:05:44: Sondern sehr stark.

00:05:45: und da spielt die Ungleichheit eine ungute Rolle weil sie sehr stark Mobilisieren von wegen Mensch der kleine Mann, die kleine Frau kann sich jetzt ihre Heizung nicht mehr leisten oder durch eine CO-Zweibesteuerung wird alles teurer.

00:05:59: das kann man doch der Bevölkerung nicht antun.

00:06:02: Und die mobilisieren diese Ungleichheit, ob sie jetzt stimmt oder nicht ist eine völlig andere Geschichte.

00:06:07: aber die machen dadurch natürlich den Raum für ambitionierte Klimapolitik deutlich kleiner und das ist natürlich ein Riesenproblem.

00:06:15: Kommen wir zur konkreten Forschung.

00:06:18: Gabriele Spilker ist Politikwissenschaftlerin und Sie hat viele Fragen.

00:06:21: zum Beispiel

00:06:22: Was macht der Klimawandel im globalen Düden?

00:06:26: Ganz viel.

00:06:26: Wann führt er zu Migration wann nicht Unter welchen Umständen?

00:06:30: oder was hat das dann wiederum für Konsequenzen, für die Menschen vor Ort?

00:06:34: Im extremsten Fall führt es beispielsweise zu Konflikten.

00:06:38: Wie werden die Menschen an diesen neuen Orten integriert oder nicht?

00:06:41: und jetzt eben durch den Cluster viel stärker auch?

00:06:44: wann wird es protesten?

00:06:46: Um all das herauszufinden, wurde ein Projekt ins Leben gerufen.

00:06:49: Das heißt Climate Inequalities in the Global South from Perceptions to Protest.

00:06:56: Der erste Teil des Projekts befasste sich zehn Jahre lang von zwanzig zwölf bis zwanzich zweiundzwanzig mit Umweltprotesten.

00:07:03: Das Team durch forstete Zeitungen danach wo und unter welchen Umständen wirklich Umweltveränderungen zu Protesten geführt

00:07:11: haben.

00:07:12: Und dann haben wir eine zweite Komponente in diesem Projekt und da geht es darum, zu verstehen was die Menschen veranlasst zu protestieren oder wann sie Proteste unterstützen würden.

00:07:22: Da haben wir zwei Fallstudienländer – das ist einmal Südafrika und einmal Chile – und da waren wir für Experteninterviews vor Ort zwei große Face-to-Face-Service durchgeführt, um näher zu verstehen.

00:07:36: Wann unterstützen die Menschen dort Proteste?

00:07:38: Unter welchen Umständen würden sie selber protestieren gehen?

00:07:41: Wie ist deren Bewusstsein ... Was wissen die über den Klimawandel?

00:07:46: Wie sind Sie gegenüber Klimapolitik eingestellt und so weiter.

00:07:50: Und

00:07:51: wie habt ihr das rausgefunden?

00:07:52: Es war nicht nur eine Arbeit am Schreibtisch!

00:07:55: Die Idee war, dass wir erst mal diese großen Protesteraten erheben.

00:07:58: Damit wir wirklich auch schauen können, wo finden die Proteste statt und unter welchen Umständen ... Also was für Makro-Level-Effekte sehen wir hier?

00:08:09: Und dann sind wir eben in diese zwei Länder hineingegangen.

00:08:12: Das sind zwei Länder, die für uns sehr spannend waren aus unterschiedlichen Aspekten.

00:08:16: Südafrika ist das ungleichste Land dieser Welt also von einem Ungleichheitsperspektive ist es extrem spannend.

00:08:21: gleichzeitig sind da auch ganz extreme Klimaveränderungen vor Ort.

00:08:25: Ganz häufig sind das Flutereignisse, die die Menschen wirklich für große Herausforderungen stellen.

00:08:31: In Chile ist es ein bisschen anders.

00:08:32: Da haben das größere Problem auch die Dürre.

00:08:35: Chile ist sehr spannend weil da sehr viel Rohstoffe abgebaut werden also Kupfer beispielsweise aber auch Lithium und die verstärken dieses Dürreproblem auf der einen Seite.

00:08:48: Beides Abbaumethoden sind, die einfach sehr wasserintensiv sind.

00:08:51: Und dann ist das für die betroffene Bevölkerung ein ganz spannender Trade-off zwischen ... Auf der einen Seite haben sie dadurch ökonomische Chancen und Möglichkeiten vielleicht Jobs zu haben oder mehr Steuereinnahmen und mehr Wirtschaftswachstum.

00:09:05: Auf der anderen Seite sind diese Rohstoffabbaugeschichten wahnsinnig treckig und extrem umweltschädlich.

00:09:12: Das war total spannend als wir da in Chile waren.

00:09:14: Wir waren ganz im Norden und haben uns beispielsweise so eine Kupermine angeschaut.

00:09:18: Und dann sieht man diese krass blauen Sehen, die da in der Landschaft liegen und auf einer Art schön aussehen.

00:09:24: Auf der anderen Seite denkt man sich wahnsinn dieses Gift, das in diesen Sehen drin ist für diese betroffenen Bevölkerung natürlich ein Altraum.

00:09:32: Gleichzeitig brauchen sie diese Jobs.

00:09:35: Auf den anderen Seite sind diese Umweltverschmutzungen da.

00:09:38: gleichzeitig ist dann die Wasserknappheit, die auch schon da ist wird noch extremer.

00:09:43: Und diese Gemengenlage ist wahnsinnig spannend.

00:09:46: und dann zu sehen, wann schwappt das fast über?

00:09:49: Und wie Leute protestieren?

00:09:51: Wann kann man sie beispielsweise durch passende Kompensation vielleicht auch wirklich wieder... oder recht sozusagen wieder gut machen.

00:10:01: Das war der Grund, warum wir uns Chile angesehen haben und für uns war es total wichtig einmal in beiden Ländern vorher gewesen zu sein um dann wirklich in diesen Service die wir gemacht haben auch wirklich so wissen.

00:10:11: was fragen wir denn?

00:10:12: Und fragen wir das was was wichtig ist für diesen Kontext und dafür war das wirklich entscheidend dass wir dort waren und mit den Menschen vor Ort gesprochen haben.

00:10:20: Genau also.

00:10:20: das eine ist vor Ort gewesen zu seien sich einen Eindruck verschafft zu haben Dann einen Fragebogen entwickelt zu haben und denen an wie viele Menschen zu geben

00:10:28: Zwei Tausend Menschen in Chile und zwei Tausenden Menschen in Südafrika.

00:10:32: Und das war ... total faszinierend, weil viele sozialwissenschaftliche Forschungen, wenn wir an die OECD-Länder beispielsweise denken, passiert über diese Online-Befragung.

00:10:41: Da beauftragt man einen Survey-Institut und die programmieren dann den Survey und dann wird das rausgeschickt und dann sitzen da Menschen vom Computer und man weiß nicht ganz genau wie genau lesen sie das?

00:10:52: Was klicken die da an?

00:10:53: Meinen die das ernst?

00:10:53: Sausen die da einfach drüber und so weiter und sofort!

00:10:55: Und das ist weder in Chile noch in Südafrika wirklich möglich.

00:10:59: Das heißt, wir hatten Institute mit Interviewern von Ort zu Ort gefahren sind.

00:11:05: Und dann sind die in Gemeinde X gegangen und haben dann bei Haus Y angefangen, und haben so random walkmäßig jeden so-und-so-vielten Haushalt befragt.

00:11:15: Dadurch war das deutlich länger die Befragung.

00:11:20: Klar auch kostspieliger aber einfach hoffe ich dadurch auch wirklich qualitativ hohe Daten und wir kriegen einen guten Einblick was die Menschen über diese Problematik vor Ort denken.

00:11:31: Und das Gute daran ist, dass dann so was wie Analfibetismus auch keine Rolle spielt.

00:11:35: Absolut!

00:11:35: Das war für uns einfach total wichtig, weil wir sowohl in Südafrika aber auch in Chile wissen wollten, was vor allen Dingen auch diese ländliche Bevölkerung gerade diejenigen, die ja diesen Trade-off im tagtäglichen Leben vor sich haben und erleben und damit umgehen müssen – was denken sie darüber?

00:11:51: Da war es total wichtig ,dass man da Interviewer hat, die denen das vorlesen können, dann nochmal auf dem iPad zeigen könnten, dass sie's nachvollziehen können.

00:11:59: sichergestellt ist, dass die verstehen was wir ja wissen möchten und das wird dann auch wirklich auch Zusatzmattrag.

00:12:04: Also wir haben ganz viele offene Fragen gestellt so dass die eine Chance hatten uns zu sagen wann wir vielleicht auch daneben gefragt haben sozusagen und sie einfach von ihrer Realität berichten wollten.

00:12:16: also ich würde verstehen dass jemand im globalen süden sagt ihr habt das verursacht jetzt müsst ihr für meinen schaden aufkommen müsst mir eine neue wohnung zur verfügung stellen Oder mir meine Durchdürre verhunzt der Ernte ersetzen oder ähnliches.

00:12:30: Wir haben in diesem Projekt für sämtliche Länder des globalen Südens Protest-Daten erhoben, um genau schauen zu können, wo passiert ein Extremwetterereignis?

00:12:37: Oder wo ist eine Dürre und sehen wir dann einen Protest.

00:12:40: Und wir sehen deutlich weniger Proteste als gedacht, was wir sehen sollten.

00:12:45: Ein Grund dafür ist, dass so etwas wie Protest sehr ressourcenintensiv ist.

00:12:51: Wenn ich auf den Protest gehe, kann ich während dessen A nicht ... arbeiten, mich nicht um meinen Haushalt kümmern oder mich nicht über meine Landwirtschaft kümmern.

00:12:59: Sprich ich habe da Opportunitätskosten die sind ganz schön groß und dann brauche ich die Zeit, dann braue ich das was wir Collective Action nennen also sprich muss mich mit anderen organisieren und auf die Straße gehen und all des braucht Ressourcen die viele Menschen gerade in diesen Ländern, die dann stark betroffen sind in dem Moment gar nicht aufbringen können.

00:13:18: Also da sehen wir so eine interessante Ungleichheit im Sinn von häufigsten diejenigen, die stark betroffend sind, gar nicht diejenigen die dann auch noch die Ressourcen haben um auch noch protestieren gehen zu können.

00:13:31: und deswegen hat es so eine sehr interessante Dynamik dass wir dann vielleicht auf einer Art zu wenig Protest sehen um dem Abhilfe zu schaffen Und das bedeutet, dass es einfach noch zusätzliche Trigger braucht.

00:13:43: Damit diese Proteste wirklich auch entstehen.

00:13:45: und eins ist, dass er's wirklich schlimm sein muss.

00:13:48: also ganz häufig sehen wir wenn gewisse Gesundheitsrisiken überstiegen werden Also wenn jetzt beispielsweise durch die Wasserknappheit wirklich anfangen Die Leute wirklich am Limit sind oder die Wasserverschmutzung so extrem ist Das am schlimmsten Fall Menschen sterben.

00:14:02: Dass das dann wirklich wie ein dass die Leute sagen, jetzt reicht's.

00:14:06: Jetzt gehen wir wirklich auf die

00:14:06: Straße.".

00:14:07: Eine andere Möglichkeit ist das beispielsweise NGOs diesen Raum aufnehmen und dann die Menschen unterstützen in diesem Protest oder für sie dann versuchen die Stimme darzustellen um zu sagen hey hier passiert was usw.

00:14:22: Braucht man nicht einfach auch einen konkreten Adressaten?

00:14:24: Also ich denke mir jetzt wenn wenn ich gegen meine lokale Politik mich wenden möchte, dann weiß ich was ich auf mein Plakat draufschreibe.

00:14:33: Wenn ich einfach sehe hey, ich wohne in einem Inselstaat und mir steigt das Wasser langsam bis zum Hals ... Und die Welt ist schuld!

00:14:41: Es is nicht mein lokaler Politikerschuld sondern die Welt es schuld.

00:14:44: Was schreib' ich da auf meinem Plakat?

00:14:45: An wen wende ich mich?

00:14:46: Wer kann da was

00:14:46: ändern?".

00:14:47: Das ist eine super Frage und beides haben wir untersucht und beiders liefert ganz faszinierende Erkenntnisse.

00:14:53: Das Eine-Ist Wir sind natürlich auch mit dieser Annahme da rein, dass die Menschen vor allen Dingen einfach sagen okay Klimawandel.

00:15:00: Die westlichen oder Industriestaaten sind schuld.

00:15:03: Sprich denen appressieren wir als die Schuldigen.

00:15:06: und das passiert deutlich weniger als wir annehmen würden zum Beispiel in den Protesten im extra mitkodiert auch ob die entweder Länder im globalen Norden adressieren oder Firmen internationale Firmen usw.

00:15:18: Und ob die einfach in Befragungen denken, dass diese Schuldigen sozusagen in den Industrienationen stecken.

00:15:26: und das tun die Menschen überraschend wenig.

00:15:29: Viel stärker sind die damit beschäftigt, dass sie häufig erleben, dass ihre Regierung – und häufig hier die lokalere Regierung als entweder die Regionalregierung oder wirklich auf der Kommunal- oder Lokalebene -, dass die nicht da sind um ihnen entweder zu helfen wenn was passiert ist?

00:15:47: Oder andersherum dafür gesorgt haben, dass die Sache gar nicht so schlimm wird.

00:15:53: Dass die Leute dann wirklich sagen ihr hättet uns helfen sollen obwohl im großen Ganzen gesehen eigentlich die Regierung also vielleicht für den Einzelfall hätte sich besser vorbereiten müssen oder nachher besser kompensieren müssen.

00:16:05: aber eigentlich the root cause sozusagen liegt ja wo ganz anders.

00:16:09: Aber das ist soweit weg für die Menschen Das das für uns auch überraschenderweise gar keine Rolle spielt.

00:16:16: Welche Rolle spielt in der Information?

00:16:17: Oder Bildung?

00:16:18: Eine sehr, sehr große Rolle tatsächlich.

00:16:20: Das Bewusstsein ist der Klimawandel, der an dieser Situation schuld ist – das ist eine Sache!

00:16:26: Wir haben in unserem Projekt Befragungen gemacht sowohl in Südafrika als auch in Chile und im beiden Ländern sehen wir dann starke Korrelation zwischen natürlich Bildung und den Bewusstsein.

00:16:38: der Klimawandel ist Menschen gemacht, welche Länder tragen wie stark Schuld usw.

00:16:42: Es ist einfacher für Menschen zu partizipieren wenn sie mehr Bildung haben zum einen weil sie es besser verstehen die Informationen haben besser sich einbringen können aber natürlich häufig auch weil Bildung einhergeht mit einem höheren Einkommen mit der Option an besseren Job zu haben und dann wiederum mehr Ressourcen zur Verfügung zu haben um sich auch wieder einbringen zu können.

00:17:01: also da haben wir ganz viele auch indirekte Effekte die ganz ganz spannend sind.

00:17:05: plus das Regime muss auch erlauben, dass man politisch aktiv wird.

00:17:09: Total und da sehen wir was finde ich ganz spannend ist.

00:17:13: Wir haben eben diese Umweltproteste kodiert für sämtliche Länder im globalen Süden und ein Land, das extrem herausdicht bei den Umweltprotesten ist der Iran.

00:17:22: Und das ist etwas, was wir erst dachten so Mensch, das ist ja erstaunlich.

00:17:26: also nicht erstauni von der Umweltperspektive weil der Iran seit sehr lange Zeit extrem an Dürre leidet.

00:17:33: Aber natürlich ist das ein extrem repressive Regime und man sich fragen muss, warum sehen wir da so viele Proteste?

00:17:39: Und da ist eine Sache bei den Umweltprotesten natürlich dass die vielleicht eine einfache Art des Protest sind als andere Formen von Protest.

00:17:50: also was wir viel mehr sehen als Umweltproteste.

00:17:52: mit unseren Daten kann man auch vergleichen wieviel umweltproteste sehen wir die Regierung sehen wir.

00:18:00: Und die Umweltproteste sind ein Bruchteil von den allgemeinen Protesten, aber in Ländern wie dem Iran sind die Umwelt-Proteste vielleicht eine Art des Protests, die möglich ist, wohingegen Proteste gegen das Regime oder gegen die Regierung natürlich viel, viel riskanter sind und deswegen ist es vielleicht so eine Art Substitutionseffekt ... Das schauen wir uns jetzt gerade genauer an, dass wir einfach so einen wie so ein Substitutionseffekt sehen, okay diese mit über diese Umweltthemen kann man mal reingehen, weil man da nur indirekt vielleicht die Regierung selbst adressiert ohne dass man da direkt gegen das Regime gehen muss.

00:18:36: Also ganz spannende Interaktionen finde

00:18:40: ich.

00:18:40: Ich dachte mir gerade, es gibt ja auch so was wie eine Streikkultur.

00:18:42: Also manche Länder streiken oder manche Kulturen streiken ständig gefühlt und Frankreich.

00:18:49: Und andere eben eher weniger.

00:18:50: plus wenn man es schon gewohnt ist zu demonstrieren.

00:18:54: und grade im Iran wissen wir die waren in den letzten Jahren sehr aktiv auch wenn leider nicht sehr erfolgreich in dem was sie da versucht haben zu erreichen aber dass man dann vielleicht diese Hemmschwelle weniger hat auf die Straße zu gehen weil man es einem kein fremdes Verhalten ist.

00:19:11: Unbedingt und das ist auch was, dass wir auch sehen wenn da mal ein Protest läuft dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass danach Proteste kommen natürlich deutlich höher wohingegen es einfach dauert diesen ersten Protest zu organisieren und einfach dieses... Das ist das was ich vorher meinte mit diesem Collective Action Problem.

00:19:27: also beim Wählengehen kann ich das alleine machen aber Protest ist etwas was typischerweise benötigt, dass mehrere Menschen zusammenkommen Masse an Menschen, um diesen Protest sichtbar zu machen.

00:19:39: Wenn das einmal am Laufen ist, ist es deutlich einfacher, aufrechtzuerhalten als andersherum den Protest zu

00:19:45: starten.".

00:19:46: Aber politische Partizipation heißt natürlich nicht nur mit Plakaten auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren!

00:19:53: Wenn man eine Politikwissenschaftlerin fragen würde, was ist politische Partizipation?

00:19:58: Würden die erst mal sagen wählen gehen.

00:19:59: Also Wahlverhalten und das ist natürlich die typische Variante.

00:20:03: Und sie schauen wir uns auch an.

00:20:05: gleichzeitig schauen wir Uns eben Proteste an.

00:20:07: Wir schauen uns auch so etwas wie politische Petitionen würde da reinfallen.

00:20:11: teilweise Das schaut sich auch Sebastian Kost teilweise an ist politischer Konsum dann aber auch im ganz extremsten Fall politischer Konflikt.

00:20:19: also wenn es wirklich Dann zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt, das wäre auch die extremste Form von politischer Partizipation.

00:20:26: Also sprich wir schauen uns sehr viel an und auf unterschiedlichsten Arten und Weisen was auf der einen Seite natürlich toll ist weil wir dann wirklich ein breites Spektrum haben aber da natürlich auch häufig dazu führt dass einfach die Dinge sehr unterschiedlich gelagert sind je nachdem was für eine Art von politischen Partizepationen wir uns anschauen.

00:20:46: Politischer Konsumnachfrage bedeutet, dass ich zum Beispiel Produkte aus einem bestimmten Land boykutiere oder nicht kaufe.

00:20:51: Weil ich das Land nicht unterstützen möchte?

00:20:53: Genau was wir jetzt gerade beispielsweise sehen, dass sich Menschen überlegen, dass sie gewisse US-Produkte nicht mehr konsumieren würden.

00:20:59: einfach um zu sagen gegen diese US Regierung möchte ich gerade demonstrieren auf die eine oder andere Weise und ich mache das auch die Weise in der ich eben gewisse Produkte nicht kauffe.

00:21:10: Kommen wir zurück zu den Befragungen.

00:21:12: Es sind also Forscherinnen von Haus zu Haus gegangen und haben die Menschen befragt.

00:21:17: Sie wollten wissen, ob Umweltveränderungen in deren Nähe dafür gesorgt haben, dass sie sich politisch beteiligt haben, aktiv geworden sind?

00:21:26: Und die Befragten sagten dann zum Beispiel wir konnten nicht demonstrieren aber dann kam diese NGO und hat auf unsere Sache aufmerksam gemacht.

00:21:35: Eigentlich toll oder?

00:21:37: Nicht unbedingt!

00:21:38: Das

00:21:38: ist was, was in Chile manchmal gar unbedingt für diese betroffene Bevölkerung ganz gut ankommt, weil die das Gefühl haben Mensch da kommt eine NGO aus der großen Stadt typischerweise Santiago und die denken die wissen besser als wir.

00:21:53: was da passiert oder um, was wir hier uns kümmern sollen.

00:21:57: Und das wollten wir so ein bisschen ... Da wollten wir genauer hin und das ist etwas, was auch in dieser Befragung sehen.

00:22:03: Dass die Menschen diese Art von Proteste nicht so gerne sehen oder nicht so unterstützenswürdig finden und nicht so legitim finden wie Proteste, die wirklich aus diesen betroffenen Gemeinden oder Betroffenen Bevölkerungen herauskommen?

00:22:20: Das is Auf der einen Seite total spannend, auf der anderen Seite natürlich dann auch wieder ein bisschen problematisch.

00:22:24: Weil... ...auf der eine Seite wären die Proteste.

00:22:28: wenn sie wirklich aus diesen Communities rauskommen werden die als Legitimer und vielleicht auch als Erfolgsversprechender eingeschätzt aber gleichzeitig sind die deutlich unwahrscheinlicher dass sie überhaupt passieren, weil es dann ja wieder ... Da sind wir wieder am Punkt Null sozusagen.

00:22:43: Mensch die Leute vor Ort müssen protestieren!

00:22:45: Ja aber das ist halt genau wie der diejenigen, die am wenigsten Ressourcen haben und das ist so ein bisschen von einer Partizipationslogik oder von einer Logik... Wie können wir da diesen Zustand wieder also abhilfe schaffen?

00:22:56: gar nicht so trivial?

00:22:58: Und das finde ich sehr faszinierend, aber gleichzeitig auch ein bisschen frustrierend, weil mensch irgendwie wäre's ja gut man könnte diesen Menschen deutlich mehr oder deren Problemen zumindest ein besser Gehör verschaffen.

00:23:10: Ist aber gar nicht so einfach!

00:23:12: Gab es bei eurem Projekt Schwierigkeiten an die ihr gestoßen seid?

00:23:17: Seid ihr an irgendwelche Grenzen gestoßend, wo ihr gemerkt habt da kommen wir jetzt nicht weiter?

00:23:21: Grenzen nicht in dem Sinne dass wir nicht weitergekommen sind... Aber wir haben uns verschiedene Dinge einfacher vorgestellt glaube ich.

00:23:30: also eine Sache war gerade bei diesem Bei diesen Protestdaten da hatten wir eine Armada an studentischen Hilfskräften, die einfach diese Tausende, hunderttausende von Zeitungsartikel durchgeschaut haben um zu schauen was ist ein Umweltprotest und was nicht.

00:23:49: Also es war klar wie groß diese Menge an Material ist, die da anzuschauen ist aber dass das teilweise gar nicht so trivial ist zu definieren.

00:23:57: wann ist etwas?

00:23:58: Ein Umweltproteste?

00:23:59: also ganz einfaches Beispiel häufig Demonstrieren die Menschen gegen erhöhte Lebensmittelpreise aufgrund von Dürren.

00:24:07: Ist das Nurmwelt-Protest oder nicht?

00:24:09: Da fängt es schon an und dann haben wir uns irgendwie über die Zeit hinweg geschaut, dass wir möglichst breit kodieren, dass nachher sagen können, wir schließen Dinge aus oder nicht aus aber einfach mal so viel wie möglich haben um ... Nach den Forschenden, die mit unseren Daten arbeiten wollen.

00:24:28: Die Möglichkeit geben zu sagen, das ist im engsten Sinn Umweltprotest und vielleicht nicht.

00:24:33: Aber sie können es rausnehmen wie es für Sie und Ihre Forschungsfrage gut passt.

00:24:37: Warum ist es wichtig, alles zu erforschen?

00:24:40: Ich bin keine normative Forscherin.

00:24:41: Ich bin eine empirische Sozialwissenschaftlerin.

00:24:44: aber von einer normativen Perspektive sollten wir nie außer Acht lassen dass einfach dieser Klimawandel diese Ungleichheiten hat und wir hier im globalen Norden einfach so viel dafür getan haben, dass dieses Problem entsteht.

00:25:00: Und viele dieser Konsequenzen erfahren wir gar nicht.

00:25:04: Ich finde es so wichtig, dass uns bewusst ist, dass diese Konse quenzen aber da sind und das die wirkliche Menschen betreffen und dass die Menschen extrem betreffend die Konsequenzen unseres Handelns sind oder das Handelndes unserer Vorfahren sind.

00:25:21: Und dass es total wichtig ist, wenn wir hier beispielsweise... Das ist ja das Faszinierende daran!

00:25:26: Wenn wir hier die Grüne Wände schaffen wollen, brauchen wir beispielsweise das Lithium aus Chile.

00:25:31: Aber wir sehen dann häufig nicht oder wollen nicht sehen, dass dieser Abbau von dem Lithium oder dem Kupfer, dass das extreme Konsequenten hat oder negative Externalitäten für die Menschen vor Ort hat und dass das dann im extremen Fall zu Gesundheitsschäden führt und dann wiederum zu Protesten führt.

00:25:50: Und das ist das, was mir wichtig ist, dass wir einfach das aufzeigen können und einfach aufzeichen können, dass we uns davon eigentlich nicht komplett loslösen können und dass wir uns zumindestens bewusst sein sollten, dass unser Handeln hier Konsequenzen für andere Menschen auf dieser Welt

00:26:07: hat.".

00:26:07: Wenn da unsere Forschung zumindest so ein bisschen was bewirken kann und ein bisschen diesem Thema wieder Aufwungen bieten kann, dieses Problem in den Vordergrund stellt.

00:26:20: Dann haben wir schon vielleicht ein bisschen Wasser erreicht.

00:26:23: Das wäre schön!

00:26:24: Rücken wir das Thema Klimakrise und Ungerechtigkeit wieder ein bisschen mehr in den vordergrund?

00:26:30: Es geht uns alle an... Wenn ihr übrigens noch mehr von Gabriele Spilker und den anderen Menschen des Clusters hören wollt, sie haben einen eigenen Podcast.

00:26:39: Der heißt InEquality – und es gibt ihn überall wo es Podcasts gibt!

00:26:44: Wir hören uns dann beim nächsten Mal wieder mit einem ganz anderen Thema.

00:26:47: Ich freue mich drauf.

00:26:49: Bis dahin bleibt neugierig eure Larissa Vasilian.

00:26:57: Regelmäßig berichtet Excelent erklärt aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Excelenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert wird.

00:27:04: Die Reise geht quer durch die Republik – genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen von A wie Afrika Studien bis Z wie Zukunft der Medizin.

00:27:13: Seid bei der nächsten Folge wieder dabei und tocht eine in die spannende Welt der Spitzenforschung!

00:27:18: Wenn euch der Podcast gefallen hat, abonniert Excelend erklärt bei den Podcast Anbieter eurer Wahl.

00:27:23: Ihr habt noch Fragen?

00:27:25: Hättet ihr?

00:27:25: lasst uns einen Kommentar oder schreibt uns an info atexcellent-erklärt.de.

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